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Equal Pay Day - Der Gleichbezahltag

Der Equal Pay Day markiert den Tag der Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen:
Es ist der Tag, bis zu dem Frauen durchschnittlich noch arbeiten müssen, um das gleiche Gehalt zu realisieren, das Männer bereits am 31.12. des Vorjahres erzielt haben. Die ungerechte Bezahlung hat viele Ursachen ... und noch mehr Folgen für Frauen - z.B. sehr viel weniger Rente!

Die kfd engagiert sich für eine gerechte Bezahlung


Gemeinsam können wir etwas bewegen!

Seit 2008 demonstrieren wir kfd-Frauen am „Tag der Gleich-Bezahlung“ für einen gerechten Lohn. Wir setzen uns bundesweit dafür ein, dass die Lohnlücke zwischen den Gehältern bald Geschichte ist!

kfd-Frauen organisieren an jedem Equal Pay Day Veranstaltungen in ihrer Region und gehen mit einem Equal-Pay-Day-Spezialthema an die Öffentlichkeit. Mit Demonstrationen, Straßenständen, Filmvorführungen und Podiumsdiskussionen klären wir Frauen zu diesem Thema auf und informieren sie zu ihren Rechten.

Equal Pay Day am 7. März 2022

Equal pay 4.0 - gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt

"Equal pay 4.0 - gerechte Bezahlung in der digitalen Arbeitswelt", so heißt das Motto der EPD-Kampagne 2022. Wir gehen der Frage nach, wie die Digitalisierung in allen Bereichen der Arbeitswelt die Strukturen für eine gerechte Bezahlung zwischen Frauen und Männern beeinflusst. In der Kampagne 2022 zeigen wir auf, wo in der digitalen Zukunft Stellschrauben für eine gerechte Bezahlung liegen.

Die Corona-Krise hat die Digitalisierung am Arbeitsplatz extrem beschleunigt. Das stimmt uns positiv: Ein solcher Tempowechsel muss auch bei der Gleichbezahlung möglich sein und ist dringend notwendig, denn noch immer liegt der Gender Pay Gap in Deutschland bei 18 Prozent. Damit steht Deutschland an Platz 4 im europäischen Vergleich.

Equal Pay 4.0 - Was macht die Digitalisierung mit der Erwerbsarbeit von Frauen und der Entgeltlücke?

Jahresthema 2022

Gemeinsam mit unserer Expertin Dr. Krause-Pilatus (Forscherin und Volkswirtin) werden der kfd-Diözesanverband, die KAB und der Familienbund im Bistum Münster an diesem Abend die Folgen der Digitalisierung für unsere Gesellschaft und unsere Arbeit in den Blick nehmen.

Schon jetzt kann die Digitalisierung nicht aus unserem Leben weggedacht werden und ist an vielen Stellen sichtbar. Sei es die geschlossene Bankfiliale im Ort, die Kasse zum Selberzahlen oder die Möglichkeit zum Homeoffice. Ist die Digitalisierung Fluch oder Segen für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern? Welche Bereiche wird die Digitalisierung noch verändern? Diese und andere Fragen wird Dr. Krause-Pilatus in einem inspirierenden Vortrag klären. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Austausch rund um die Themen gleiche Bezahlung und Digitalisierung.

Die Veranstaltung am 22.02.2022 von 18:00 - 20:15 Uhr ist kostenlos und findet online über Zoom statt.
Anmeldung beim Familienbund der Katholiken bis 18.02.2022 bitte per Mail an info@familienbund-ms.de ...

Lesezeichen als Material für EPD-Aktionen

2022 haben wir zusammen mit dem Familienbund, der KAB ein Lesezeichen entwickelt, das als neues Material bei EPD-Aktionen verteilt werden kann. Dieses ist kostenlos und kann in der kfd-Geschäftsstelle bestellt werden.

Was ist der Gender-Pay-Gap?

Der Gender Pay Gap bezeichnet auf Deutsch die sog. Entgeltlücke oder Lohnlücke und damit den Unterschied zwischen den Gehältern von Frauen und Männern. Aktuell liegt er bei 18 Prozent, dass heißt Frauen verdienen in Deutschland im Schnitt 18 Prozent weniger als Männer. Das hat das Statistische Bundesamt berechnet.

Dieser Gender Pay Gap bzw. diese geschlechtsspezifische Lohnlücke beziffert den Unterschied zwischen dem durchschnittlichen Brutto-Stundenlohn von Frauen und Männern. Die Differenz oder Lücke (englisch "Gap") hat sich in den vergangenen Jahren nur sehr langsam verringert. Im europaweiten Vergleich belegt Deutschland damit aber immer noch einen der letzten Plätze! Nur in Estland und der Tschechischen Republik ist die Lücke, das heißt der Gehaltsunterschied noch größer. Die Auswirkungen sind dramatisch – auch für die Rente von Frauen!

Der hohe Verdienstunterschied ist strukturbedingt

Woran liegt es, dass Frauen im Durchschnitt immer noch 18 % weniger verdienen als Männer in gleichen/ähnlichen Positionen?

  • Geschlechtstypische Rollenbilder spielen im Beruf leider immer noch eine große Rolle. Dadurch gelangen Frauen seltener in Führungspositionen und erhalten auch für gleichwertige Arbeit durchschnittlich weniger Lohn als ihre männlichen Kollegen.

  • Familienbedingte Erwerbsunterbrechungen und dauerhafte Arbeitszeitreduzierung führt zu gravierenden Lohnunterschieden und später zu deutlich niedrigerer Rente und möglicherweise Altersarmut. Daher brauchen wir ein gesetzliches Rückkehrrecht von Teilzeit auf Vollzeit.
  • Die „typischen Frauenberufe“ gehören leider oft zu den schlechter bezahlten Branchen und Berufen (z.B. in sozialen Berufen). Die kfd setzt sich für eine grundsätzliche Neubewertung dieser sogenannten Frauenberufe ein, bei der auch psychosoziale und körperliche Belastungen in allen Berufen finanziell berücksichtigt werden.
  • Viele Frauen arbeiten auch heute noch unversichert in sog. Minijobs. Diese oft haushaltsnahen Dienstleistungen müssen endlich aus der Schwarzarbeit herausgeführt und in fair bezahlte und sozialversicherte Arbeitsverhältnisse umgewandelt werden.

Ansprechpartnerin und Hilfen bei der Aktionsplanung

Wir unterstützen alle kfd-Aktionsgruppen in der Vorbereitung einer kfd-Aktion mit:

  • Aktionsideen und Materialien
  • Informationen zu möglichen Kooperationspartnern für Aktionen vor Ort
  • Unterstützung bei der Referent*innensuche
Alice Reifig - Projektkoordinatorin Equal Pay Day

Alice Reifig

Projektkoordinatorin Equal Pay Day

0251-495 462
Material
Infos/Aktionsideen
Positionspapiere

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Das finden Sie auch gerecht ...?
Dann unterstützen Sie unser Engagement für die Gleichbezahlung beim Equal Pay Day!
Mit Ihrer Stimme und einer Mitgliedschaft stärken Sie die Power unseres großen Frauenverbandes.

Werde jetzt eine kfd-Frau ...